Juli 2004


Moritz Krämer im Einer schnellster von 19 Junioren B

Heidelberg/Bad Waldsee Mit einem triumphalen Ergebnis kehrten am
späten
Sonntagabend die Rennruderinnen und Rennruderer des Heidelberger
Ruderklub
von den Baden-Württembergischen Meisterschaften aus Bad Waldsee
zurück.
Wenige Stunden zuvor war es Ehrenpräsident Pauli Menold, der den Pokal
des
Ministerpräsidenten für den erfolgreichsten Verein aus den Händen
von Bad
Waldsees Bürgermeister Roland Weinschenk erhielt. Zehn mal waren es an
den
beiden Wettkampftagen Mannschaften des Heidelberger RK, die auf der
obersten
Stufe des Siegerpodests die Ehrung zum Baden-Württembergischen Meister
entgegen nehmen durften.
Neben dem erfolgsverwöhnten HRK-MLP-Heidelberg-Achter, der gewohnt
souverän
den sechsten Titel in Folge einfuhr, waren es vor allem die jungen
Wilden im
Verein, die die Titel einheimsten.
Besonders beeindruckend war der Titelgewinn des sechzehnjährigen
Moritz
Krämer, der sich im Junioren Einer B Leichtgewicht gegen sage und
schreibe
18 Gegner durchsetzen konnte. Schon im Vorlauf und im Halbfinale
zeichnete
sich der Erfolg Krämers ab. Deutlich distanzierte er seine Gegner, mit
Bestzeit in allen gestarteten Vorläufen und Halbfinals, und war somit
schon
früh Favorit auf den Titel. Diesen gewann der von Falco Lohberger
trainierte
junge Mann dann auch hoch verdient, nach dem er mit einer neuerlichen
Bestzeit im Endlauf Sascha Robertson und Georg Maier aus Mannheim und
Stuttgart deutlich hinter sich gelassen hatte. Mit seiner Zeit von
1:41,88
hätte der B-Junior selbst bei den Männern A noch den ein oder
anderen hinter
sich lassen können. Dem nicht genug holte sich Krämer gemeinsam mit
Fabian
Hanpft auch den Titel im Junioren Doppelzweier B Leichtgewicht. Dass
hier
mit 8 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten schon fast Welten
liegen,
braucht nicht weiter erwähnt zu werden. Gemeinsam mit Max Thomas,
Marian
Schmidt und Steuerfrau Ines Funke holten Krämer und Hanpft auch die
Vizemeisterschaft im Junioren Doppelvierer mit Steuerfrau B.
Dass der Heidelberger Ruderklub in Baden-Württemberg eine Macht im
Riemenbereich ist, dafür sind die A-Junioren und die Männer im
Verein
verantwortlich. Insgesamt vier von acht möglichen Meisterschaften und
drei
Vizemeisterschaften gehen auf das Konto dieser Teams. Zwei Mal erster
und
einmal zweiter, so lautet die Bilanz von Christoper Scholze und Roger
Palumbo, die im Junioren Zweier ohne Steuermann und gemeinsam mit
Benedikt
Jammers und Marc Krämer im Vierer ohne Steuermann jeweils
Baden-Württembergischer Meister wurden und im Achter knapp hinter
Tübingen
den 2. Platz belegten. Verdeutlicht wird die Dominanz, der von Harald
Punt
trainierten Rennruderer, durch den zweiten Platz von Benedikt Jammers
und
Marc Krämer im Zweier ohne Steuermann. Jammers und Krämer
erkämpften sich
durch einen gewaltigen Endspurt praktisch auf der Ziellinie die
Vizemeisterschaft hinter Scholze/Palumbo. Vereint im Vierer ging dann
schon
am Start sprichwörtlich die Post ab. Mit 47 Schlägen pro Minute
donnerten
die vier Klübler auf den ersten 100 Metern los und ließen ihren
Gegnern aus
Stuttgart und Tübingen auch auf den folgenden 400 Metern nicht den
Hauch
einer Chance.
Dass Jens Klein und Hans Winter gemeinsam mit ihren Bootskameraden aus
dem
HRK-MLP-Heidelberg-Achter ihren Titel verteidigen würden, daran
bestand
ebenso wenig Zweifel, wie an der Titelverteidigung im Männer-Vierer
ohne
Steuermann durch Johannes Hermes, Simon Eckhard, Slobodan Mögle und
Wolfgang
Walter. Der zweite Teil des Heidelberg-Achters mit Dirk Marterer,
Sebastian
Buss, Hans Winter und Jens Klein belegte in diesem Viererrennen den 2.
Platz. Die Konkurrenz aus dem eigenen Lager mit dem zweiten Boot im
Achterrennen wird sich mit der Wachablösung noch etwas gedulden
müssen. Das
Team um Schlagmann Andreas Dorbach erreichte zwar sicher das Finale,
musste
dann aber den vielen zuvor gefahrenen Rennen Tribut zollen und verlor
hier
klar gegen den Deutschen Sprintmeister. Für Trainer Harald Punt war
Bad
Waldsee eher eine Durchgangstation auf dem Weg nach Cannes, wo der
HRK-MLP-Heidelberg Achter am kommenden Wochenende seinen Sieg aus dem
Vorjahr gegen internationale Konkurrenz verteidigen muss.
Anique Punt, Tochter von Chefcoach Harald Punt, erfreute ihren Vater mit
dem
Titel einer Baden-Württembergischen Meisterin im Juniorinnen Einer A
Leichtgewicht. Drei weitere Damen aus Marbach, Esslingen und Ulm hatten
in
diesem Rennen nichts entgegen zu setzen und mussten sich mit den
Plätzen
zufrieden geben. Zusätzlich wurde Anique gemeinsam mit Andrea Fricke,
Marieke Neubauer und Solveig Beyer Vizemeisterin im Juniorinnen
Doppelvierer
A. Der zweite Spross aus der Puntschen Ruderfamilie, Bruder Steven,
wurde
zwar nicht Meister, konnte seinen Vater aber mit einem dritten Platz
unter
14 Konkurrenten im Männer Einer A Leichtgewicht voll überzeugen.
Anjali Magin, ihres Zeichens Deutsche Vizemeisterin im Mädchen Einer
und
Johanna Habicht heißen die neuen Baden-Württembergischen
Meisterinnen im
Mädchen Doppelzweier der 12/13-jährigen. Mit über einer
Bootslänge Vorsprung
auf die Verfolger aus Rheinfelden und weiteren zwei Längen auf die
Drittplatzierten aus Marbach sicherten sich die beiden Ruderklubdamen
den
Titel souverän. Wie Magin und Habicht so gehören auch die beiden
Baden-Württembergischen Meisterboote im Jungen Doppelvierer der
13/14-jährigen und im Mixed Doppelvierer mit Steuerfrau zur
vereinsinternen
Truppe um HRK-Trainerin Gerda Ott und den Betreuern Julia Bruch und Max
Janson. Acht Boote waren im Jungen Doppelvierer einem spannenden Rennen
am
Start. Mit Florin Küppers, Johannes Brado, Oliver Bassemir, Rasmus
Nagel und
Steuermann Elias Schipperges siegte eine, wenn man das in diesen jungen
Jahren schon sagen kann, erfahrene Mannschaft. Alle vier samt Steuermann
haben schon etliche Siege auf Ihren Konten zu verbuchen und so wunderte
es
wenig, dass ihre Gegner aus Mannheim, Heilbronn, Bad Waldsee, Konstanz
und
Waiblingen nur das Nachsehen hatten. Nagel und Brado erzielten darüber
hinaus im Jungen-Doppelzweier der 13/14-jährigen einen beachtlichen
dritten
Platz unter vierzehn gestarteten Booten. Vielleicht nicht ganz so
erfahren,
weil jünger, dafür aber ähnlich erfolgreich war der Mixed
Doppelvierer mit
Steuerfrau des HRK. Fünf weitere Boote hatten neben dem Klubboot
gemeldet,
aber keines war in der Lage die Zeit von 1:49,70 zu unterbieten, was die
Freude bei Christopher Herpel, Johanna Habicht, Simon Bessler, Vera
Funke
und Steuerfrau Maxime Krämer in ungeahnte Höhen trieb.
Boris Mayer, Jan Grothewohl, Simon Schiml und Simon Sterlicke haben
für die
Rudergesellschaft Eberbach die Baden-Württembergische Meisterschaft im
Junioren Doppelvierer A errungen. In einem spannenden und knappen Rennen
besiegten sie den RC Nürtingen, den RV Bad Waldsee, den Breisacher RV,
die
Mannheimer RG und den RC Rheinfelden. Alle sechs Boote überquerten die
Ziellinie nach hartem Bord an Bord Kampf innerhalb von nur drei
Sekunden.
Den zweiten Titel für die RGE steuerte der Bruder von Boris Mayer,
Florian
hinzu. Schon im Vorlauf zum Jungen Einer der 13-jährigen war Mayer
schnellster aller acht Starter und konnte sich im Finale gegen den
Erstplatzierten aus dem zweiten Vorlauf Masen-Mattheus Richter vom
Mannheimer Ruderclub durchsetzen. Sofia Habicht ebenfalls von der
Rudergesellschaft Eberbach hatte es im Juniorinnen Einer A mit viel
Konkurrenz zu tun. Hinter Katrin Reinert, die für die
Rennrudergemeinschaft
Baden-Württemberg startete erzielte Habicht mit einer knappen
Bootslänge
Rückstand einen hervorragenden zweiten Platz.

Holger Xandry

Erstmals zwei Männer-Achter des Klub am Start

Heidelberg/Bad Waldsee In den südlichsten Zipfel Baden-Württembergs
hat der
Landesruderverband die Austragung der diesjährigen
Baden-Württembergischen
Meisterschaft im Rudern vergeben. In Bad Waldsee werden am Samstag ab
10.00
Uhr Rudervereine aus dem ganzen Land um die begehrten Titel kämpfen.
Ein
besonderes Augenmerk gilt wie in jedem Jahr dem Achterrennen am
Sonntagabend. Heißer Favorit auf den Titel ist hier der
HRK-MLP-Heidelberg-Achter. Die viermaligen Deutschen Sprintmeister und
mehrfachen Baden-Württembergischen Meister um Jens Klein und Hans
Winter
erwartet in Bad Waldsee eine starke Konkurrenz. Mit acht Booten ist das
Feld
so groß wie selten in den letzten Jahren. Besonders prickelnd ist die
Tatsache, dass mit dem Boot II eine weiterer reiner Vereinsachter des
HRK am
Start sein wird. Die Youngsters allesamt Klubmitglieder
(Renngemeinschaften
sind bei den Landesmeisterschaften nicht zugelassen) sind erwachsen
geworden. Die traditionell gute Jugendarbeit im Klub trägt Früchte
und führt
zu einer nicht zu unterschätzenden vereinsinternen Konkurrenz.
Erstmals
waren die beiden HRK-Boote auf der Heidelberger Ruderregatta im Mai in
einem
Rennen am Start gewesen. Damals wurde in zwei getrennten Abteilungen um
Siegerehren gekämpft, diesmal wird man sich begegnen müssen, wenn
man
Meister werden will. Bleibt die spannende Frage, ob sich die jugendliche
Unbeschwertheit von Andreas Dorbach, Benedikt Jammers, Christopher
Scholze,
Johannes Schmude, Marc Krämer, Roger Palumbo, Simon Mayer-Uhlmann und
Steven
Punt oder doch die reife Erfahrung eines Sebastian Buss, Wolfgang
Walter,
Dirk Marterer, Johannes Hermes, Simon Eckhard oder Slobodan Mögle
durchsetzen kann. „Am Start ist der “junge“ Achter auf jeden Fall
ganz schön
fix“ so ein beeindruckter Hans Winter vom Deutschen Meisterboot, der
dies in
gemeinsamen Trainingseinheiten bereits feststellen konnte.. Gegen einen
reinen vereinsinternen Zweikampf um den Titel haben sicher auch die
Boote
aus Waiblingen, Mannheim, Stuttgart, Karlsruhe und Tübingen etwas
einzuwenden. Sie werden es den beiden Heidelberger Booten in den
Vorläufen
am Sonntagmorgen um 11.00 Uhr mit Sicherheit so schwer wie möglich
machen.
Auch im Männer-Vierer ohne Steuermann hat der HRK gleich zwei Eisen im
Feuer. Natürlich teilt sich für diesen Lauf die Mannschaft des
HRK-MLP-Heidelberg-Achters in zwei Boote auf und will sich wie im
Vorjahr
auch diesen Titel sichern. Konkurrenz bekommen die Heidelberger vom
Stuttgart Cannstatter RC und von der Rudergesellschaft Eberbach, die mit
den
Mayer Brüdern Axel und Boris sowie Jan Grothewohl und Simon Schimmel
eine
schlagkräftige Truppe zusammengestellt haben.
Christopher Scholze und Roger Palumbo sowie Benedikt Jammers und Marc
Krämer
heißen die beiden Zweier ohne Steuermann-Formationen des Heidelberger
Ruderklub, die bei den ältesten Junioren um Meisterehren kämpfen.
Gemeinsam
geht es dann am Sonntag in den Vierer ohne Steuermann und mit Max
Thomas,
Norbert Jundt, Richard Jundt, und Felix Küppers in den
Junioren-Achter.
Dieser wird ein weiterer Höhepunkt der Baden-Württembergischen
Meisterschaften sein. Mit dem Tübinger Ruderverein wartet in diesem
spannenden Rennen eine harte Nuss auf die Klübler, die erst einmal
geknackt
werden muss.
Falk Hößler ist einer von sechzehn A-Junioren, die sich um den Titel
im
Einer streiten. Der für die Rudergesellschaft Heidelberg an den Start
gehende junge Mann wird es sich im Vorlauf mit Ruderern aus Marbach,
Überlingen und Ulm auseinandersetzen müssen bevor es im Endlauf dann
um den
Titel geht. Dem Papier nach etwas einfacher hat es da Richard Jundt, der
wie
Steven Punt bei den Männern bei den Leichtgewichten an den Start geht.
Jundt
wie auch Punt haben es in ihren Rennen mit wesentlich weniger Gegnern zu
tun. Ebenfalls bei den A-Junioren und zwar bei den Damen am Start sind
Andrea Fricke, Anique Punt, Marieke Neubauer und Solveig Beyer im
Doppelvierer und Fricke und Neubauer für sich im Einer.
Bei den B-Junioren schickt der Heidelberger Ruderklub Fabian Hanpft,
Marian
Schmidt, Max Thomas und Moritz Krämer im Jungen Doppelvierer mit
Steuerfrau
(Ines Funke) ins Rennen.
Acht Boote haben im Jungen Doppelvierer mit Steuermann gemeldet.
Darunter
die Heidelberger Formation mit Florin Küppers, Johannes Brado, Oliver
Bassemir, Rasmus Nagel, und Steuermann Elias Schipperges. Nach den
starken
Auftritten der jungen Wilden von Trainerin Gerda Ott auf den
vorangegangenen
Regatten darf man gespannt sein, ob hier ein Platz auf dem Treppchen
drin
ist.
Die Deutsche Vizemeisterin im Mädchen Einer Anjali Magin wird in Bad
Waldsee
gemeinsam mit Johanna Habicht im Doppelzweier antreten. Sechs weitere
Boote
machen auch hier einen Vorlauf unumgänglich. Gemeinsam mit Sophia
Jakob und
Vera Funke bilden Magin und Funke ein Quartett, das mit Steuerfrau
Maxime
Krämer im Mädchen Doppelvierer sein Glück keineswegs chancenlos
versuchen
wird. Die gute Platzierung beim Bundeswettbewerb der Jungen und
Mädchen vor
3 Wochen hat auch die Mixed-Formation des HRK dazu animiert sich um den
Titel des Baden-Württembergischen Meisters zu bewerben. Christopher
Herpel,
Simon Bessler, Vera Funke und Johanna Habicht werden gemeinsam mit
Steuerfrau Maxime Krämer bei den 12/13-jährigen ein gewichtiges Wort
mitreden.

Holger Xandry

Holmes und Hans gewinnen Masters Doppelvierer H, Mayer (RGE) Bronze im
Vierer

Berlin/Salzgitter: Die Rennstrecke am Olympiastützpunkt in Berlin
Grünau ist
ein gutes Pflaster für Heidelberger Rudererklub. Nachdem in der
vergangenen
Woche dort Vera Dohmen vom HRK ihre Nominierung für die Junioren WM in
Spanien perfekt machen konnte, war es an diesem Wochenende erneut
Katharina
Fricke, die mit der Titelverteidigung im Frauen Doppelvierer A
Leichtgewicht
ein weiteres Highlight für den Heidelberger Ruderklub setzen konnte.
Bei
heftigem Wind und starken Wellen, besonders im Startbereich, setzte sich
in
Frickes Rennen die bessere Technik gleich zu Beginn durch. Schnell
setzte
sich die junge Crew um Katharina Fricke mit Laura Tasch, Claudia Schadt
(beide Würzburg) und Nina Gessler (Saarbrücken) vom übrigen Feld
ab. Die
vier Damen, eigentlich noch im U 23 Juniorenbereich angesiedelt,
kontrollierten souverän das Feld. Außer der Renngemeinschaft
Renzburg,
Berlin Wannsee, Dresdener RK konnte keines der weiteren Boote mithalten.
Renzburg/Berlin/Dresden war es dann, die auf der zweiten
Streckenhälfte auch
mächtig Druck machte und den Abstand auf die Mannschaft von Katharina
Fricke
etwas verkürzen konnte. Im Ziel blieb dann aber doch etwas mehr als
eine
Bootslänge Vorsprung übrig, der die Hauptkontrahenten von einander
trennte.
Fricke unterstrich mit diesem Sieg eindrucksvoll ihre Nominierung für
die U
23 WM in Polen.
Axel Mayer von der Rudergesellschaft Eberbach, letzte Woche noch auf der
Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaft erfolgreich, gelang im
Männer Vierer ohne Steuermann ein hervorragender dritter Platz.
Gesundheitliche Probleme eines Bootskameraden von Mayer verhinderten
dabei
die während des spannenden Rennens in greifbare Nähe gerückte
Silbermedaille.
Kenneth Holmes und Günter Hans sind seit Jahrzehnten Erfolgsgaranten
für den
Heidelberger Ruderklub. Die beiden Oldies, die in unzähligen Rennen
viele
bedeutende Titel für den Klub eingefahren haben und mittlerweile 70
und 68
Jahre alt sind siegten in Berlin gemeinsam mit ihren Partnern vom
Veslaki
Klub Jarun und vom Frankfurter Ruder Club Griesheim im Masters
Doppelvierer
H. Dabei wurde die Berlin/Münchner Renngemeinschaft, die den zweiten
Platz
belegte, mit einem Abstand von 7 Sekunden (fast zwei Bootslängen) im
Ziel
deutlich auf Distanz gehalten.
Beim Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Salzgitter gab es
weitere
erfreuliche Ergebnisse für den HRK. Der Wettbewerb für die
Jüngsten der
Jungen gliedert sich in einen Langstreckentest über 3.000 Meter und
die
1.000 Meter lange Bundesregatta. Das Ergebnis des Langstreckentests
teilt
die Kinder und Jugendlichen in die “Endläufe“ bei der
Bundesregatta am
Sonntag ein. Die von Gerda Ott federführend betreute C-Jugendtruppe
konnte
mit einer Deutschen Vizemeisterschaft und vielen hervorragenden
Platzierungen die Erwartungen mehr als erfüllen. So zeigte sich Ott
nach dem
Wettbewerb auch mehr als zufrieden. „Alle Teilnehmer haben optimalen
Einsatz
gebracht.“ Mit Anjali Magin war aber eine dabei, die aus der Truppe
hervorzuheben ist, traute sie sich doch in den Einer, wo sich die wahre
Stärke eines Athleten zeigt. Um so höher ist der Deutsche
Vizemeistertitel
von Anjali Magin einzustufen, die schon beim Langstreckentest zweite war
und
dieses Ergebnis auch im entscheidenden Abschlussrennen am Sonntag
erzielte.
Aber auch Sophia Jakob, ein Jahr älter als Anjali erfreute mit einem
ersten
Platz im abschließenden 1.000 Meter Rennen des B-Finale ihre Trainer
(Ott)
und Betreuer (Bruch und Janson). Sie führte das Feld vom Start weg an
und
konnte ihren Vorsprung knapp ins Ziel retten.
Den gleichen Erfolg in einem hart umkämpften B-Finale konnte der von
Julia
Bruch trainierte Jungen Doppelvierer mit Streuermann erzielen. Florin
Küppers, Johannes Brado, Rasmus Nagel, Oliver Basemir und Steuermann
Elias
Schipperges haben mit ihrem Sieg einen wesentlichen Beitrag zur guten
Platzierung Baden-Württembergs in der Länderwertung des
Bundeswettbewerbs
beigetragen. Elias Schipperges war mit Fabian Dohmen im Leichtgewichts
Doppelzweier am Start, einer Bootgattung die Erfahrungsgemäß einen
sehr
großen Konkurrenzkampf in sich birgt. Mit einem knappen
Start-Ziel-Sieg im
D-Finale konnten die beiden wertvolle Erfahrungen für die Zukunft
sammeln.

Holger Xandry