April 2006


Am 25.04.06 um 19:30 Uhr findet in den Räumen des HRK die alljährliche ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Bitte zahlreich erscheinen!!!

JHV_Praesident_HRK

Hallo liebe Vereinsmitglieder,

auch in diesem Jahr brauchen wir ,bzw der Heidelberger Regattaverband, Helfer für den Auf- und Abbau der Regatta, Starthelfer, so wie Helfer bei der Gastronomie im Zelt .

Die Helferlisten liegen im Bootshaus aus und warten darauf gefüllt zu werden. Je mehr, desto besser.

Zum ersten Mal gibt es jetzt auch eine Möglichkeit, sich online in die Liste einzutragen. Dazu bitte den nachfolgenden Link besuchen, die gegebenen Felder ausfüllen und absenden. (für den Gastronomiebereich nicht online)
Die Online-Eintragungen werden dann mit den handschriftlichen Eintragungen aus den Listen im Klub zusammen gefasst.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung ;-)

Zum Online eintragen: http://www.heidelberger-ruderklub.de/regattaohl2006

Gruß

Nicky Frank

Platz 158 für den Heidelberger Ruderklub beim Head of the River Race 2006

Der Heidelberger Ruderklub konnte beim diesjährigen Head of the River Race in London eine beachtliche Platzierung verbuchen. Mit einer vollkommen neu zusammengesetzten und aus Eigeninitiative entstandenen Mannschaft war der Klub bei der traditionsreichen Regatta auf der Themse in London – der Wiege des Rudersports – vertreten. Bei der seit 1926 ausgetragenen Veranstaltung handelt es sich um ein sogenanntes Head-Race – dem größten seiner Art in Europa. Insgesamt 420 (!) Achtermannschaften rudern dabei im Abstand von zehn Sekunden nacheinander die legendären 4 ¼ Meilen (ca. 6,8 km) von Chiswick nach Putney, also dieselbe Strecke, auf der das berühmte Boat Race zwischen Oxford und Cambridge stattfindet. Mangels Vorjahresplatzierung musste die Mannschaft des HRK, bestehend aus Jens Hottendorf, Tamas Fischer, Falko Lohberger, Max Clostermeyer, Christian Pennig, Jonas Binding, Philipp Jehle und Schlagmann Thomas Koch, auf einen der wenigen zu verlosenden Startplätze hoffen. Schließlich ging man mit der Nummer 205 ins Rennen. Ziel war es, den Startplatz mit einer Endplatzierung unter den ersten 280 Mannschaften zu verteidigen. Allerdings konnte dies vorher niemand wirklich abschätzen, da die Crew nicht nur kein Vorbereitungsrennen fahren konnte, sondern zum größten Teil über kaum Regattaerfahrung verfügte – für manche war es das erste Rennen überhaupt! Angesichts der für Neckarwasser gewohnte Ruderer sehr außergewöhnlichen Bedingungen auf der Themse, die an dieser Stelle einen Tidenhub von knapp vier Metern aufweist, war es daher umso wichtiger, mit Eddy Davidson einen auf dem Tideway erfahrenen Steuermann gewonnen zu haben. Erstaunlich schnell funktionierte auch die Umgewöhnung auf das Leihboot, das uns vom King’s College London Boat Club zur Verfügung gestellt wurde. Kurz nach dem Start sah es zunächst so aus, als ob das nachfolgende Boot näher kommen würde, aber mit einem stabilen Rhythmus schaffte es die Crew, bis zur Barnes Bridge den ursprünglichen Abstand wieder herzustellen und auszubauen. Angepeitscht vom Steuermann und den zahlreichen Zuschauern kam man bis zur Hammersmith Bridge bis auf eine Bootslänge an die vor uns gestarteten Boote heran. Auf dem dann folgenden zweiten Teil der Strecke machte sich das konsequente Ausdauertraining im Winter bezahlt, und es gelang, zwei Boote zu überholen. Für den Endspurt ab dem Fulham FC Stadion wurden die allerletzten Kraftreserven mobilisiert. Die Schmerzen waren aber schnell vergessen, als zwei Stunden später die Ergebnisse (www.horr.co.uk) über die Monitore flimmerten: 158. Platz insgesamt, 43.Platz innerhalb der Kategorie der Elite-Boote. Der Startplatz fürs nächste Jahr ist damit mehr als verteidigt worden. Nur 34 ausländische Boote kamen vor dem HRK ins Ziel, der damit das dreizehnschnellste von 27 Booten aus Deutschland stellte. Das Ergebnis kann sich angesichts der Konkurrenz mehr als sehen lassen: So besteht der Sieger-Achter Leander I zur Hälfte aus dem englischen Weltmeister-Vierer-ohne. Auf Platz zwei und damit als bestes ausländisches Boot kam Fiamme Gialle – der halbe Italienachter – ins Ziel. Aber auch die meisten deutschen Boote blicken auf eine lange Head of the River Erfahrung zurück, so dass unsere unerfahrene Crew umso überraschter war, alle Hamburger Boote hinter sich gelassen zu haben, selbst wenn man dieses Jahr dem Lokalrivalen vom Stuttgart Bad-Cannstatter RV noch zehn Sekunden Vorsprung gewähren musste. Das “klubinterne” Duell gegen den Achter vom University College London mit Andy Dorbach – selbst einer der Initiatoren des HRK Achter-Projekts – konnte man für sich entscheiden.
Die mehr als beachtliche Platzierung ist ein weiterer Beweis für die Fähigkeit unseres Cheftrainers Harald, innerhalb kürzester Zeit, aber dafür mit viel Einsatz, aus einem Haufen mehr oder weniger begabter Ruderer eine Achter-Mannschaft zu formen, die auch bei einem solchen Rennen den Ruderklub achtbar vertreten kann. Danken möchte die Mannschaft an dieser Stelle auch dem eigens mitgereisten Support Team um Volker, Hendrik, Steffi, Katharina und Katrin, sowie den vielen Steuerleuten und Mitruderern, die über den ganzen Winter die Truppe tatkräftig unterstützt haben.

Wer etwas von der einmaligen Atmosphäre dieser Veranstaltung wenigsten aus der Ferne erleben möchte, ist herzlich eingeladen, am kommenden Sonntag mit unserem Head-Achter im Klubhaus um 17:30 das Boat Race sowie das eine oder andere Foto des Ausflugs anzusehen (keine Bewirtschaftung!). In der Zwischenzeit gibt es im Internet Fotos unter

TK (Thomas Koch)

Heute, den 6. April 2006 um 19:00 Uhr, werden in den Räumen des Heidelbeger Ruderklubs die Plätze der Anfängerkurse vergeben. Verbindliche Anmeldung nur vorort.

Alle Infos hier: Anfängerkurse 2006