Oktober 2006


Mit einem denkwürdigen Ergebnis von 3-101 hinterließ der SC Frankfurt 1880 seine Visitenkarte beim Heidelberger Ruderklub und wurde seiner Favoritenrolle in der Rugby-Bundesliga erneut gerecht. Nach dem schwachen Spiel mit dem Unentschieden die Woche zuvor gegen SCN hatte sich die Mannschaft aus Frankfurt enorm gesteigert, zumal deren Trainer eine harte Trainingswoche durchzog. Dementsprechend war die Vorstellung auch beim HRK, der sich allerdings nach den Ergebnissen der Vorwoche, mit den Siegen gegen SCN und dem Unentschieden bei Berlin erheblich mehr ausrechnete. Leider musste man verletzungsbedingt etwas umbauen, das Selbstvertrauen war für das Spiel gerüstet. Es begann auch gut und der Klub konnte die ersten Minuten bestimmen, sogar die ersten Punkte durch Straftritt von Wiedemann fielen für den HRK nach bereits drei Minuten. Doch die Frankfurter ließen sich nicht beirren und konterten kurz darauf mit ihrem ersten Versuch. Diesmal war die Mannschaft besser eingespielt und verstand es aus der Tiefe des Raumes wuchtige Angriffe zu starten, die die Profis aus allen Herren Länder nutzten. Der HRK verteidigte mit allen Mitteln, doch nach einigen Spielphasen war die Organisation dahin und die dynamischen Innen um Seuseu überliefen die Verteidigungslinie. Der HRK konnte zwar an der Gasse die meisten seiner Bälle sichern, war jedoch von dieser statischen Situation weg zu harmlos im Spiel. Ihre Gegenüber machten dagegen mehr Druck und der schwere Sturm konnte manches Mal ein Paket meterweit nach vorne schieben. Mit dieser Vorbereitung gelang den Hessen dann auch einige Stürmerversuche sowie die Bedienung der schnellen Hintermannschaft, die an diesem Tage glänzend aufgelegt waren. Nach der Halbzeit hatte der Klub erneut eine starke Phase, doch bereits nach ca. 10 Minuten gelangen den Hessen weitere Gegenversuche, die den Widerstand weiter schwächten. Der HRK gab zwar nie auf, jedoch ließen die Spieler die letzte notwendige Motivation vermissen in einem solchen Spiel Paroli zu bieten. Dagegen kam der Sportclub zu weiteren Versuchen, darunter sehenswerte von dem eingewechselten Kapen, insgesamt 15, von denen 13 erhöht wurden.  Der HRK konnte leider nur in Ansätzen zeigen, was in der jungen Mannschaft steckt, aufgegeben hat sie sich nicht, sie fand jedoch zu selten ein Durchkommen in der Frankfurter Verteidigung, jedoch hatte sie es den Hessen an diesem Tage leicht gemacht.
Schiedsrichter Blank leitete das Spiel umsichtig und musste nur eine gelbe Karte gegen Frankfurts Bascou wegen gefährlichem Tackle zeigen.

Aufstellungen:
HRK
Neureuther – Eloff – Dickson (38. Bieringer) – Glock – Missal – Wiedemann (55. Satzke) – Liebig – Kerber J. – (70. Biskupek) – McCallum – Tessendorf (41. Schmidt) – Kerber A. – McKenty – Schliwa – Brenner – Zeiler (41. Otto)

Frankfurt:
Bailes – Fatongia – Seuseu – O’Brien (43.Rault) – Haw – Holgado P. (41. Kapene) – Holgado J. (41. Feidelberg) – Bascou Satchwell – Porter – Cünzer (45. Woodrouf) – Fowkes – Temana – (41. Klinghammer) – Houston – Vette

Punkte:
HRK:  Wiedemann 3,
Frankfurt: Bascou 3 Versuche, Bailes 7 Erhöhungen, Porter 3 Versuche, Haw 3 Versuche, Temana 1 Versuch, Seuseu 1 Versuch, O’Brien 1 Versuch, Woodrouf 1 Versuch, Kapene 6 Erhöhungen, 1 Versuch

Stephan Laier

14.10.2006

Der HRK knüpfte an seine gute Leistung beim Sieg über den SCN an und erkämpfte mit dem 13-13 beim Tabellenzweiten Berliner RC einen weiteren wichtigen Punkt. Der unsichere Schiedsrichter Scheuerlein musste in diesem Spiel 5 Zeitstrafen verhängen, jedoch nur eine davon für den HRK.
Beide Mannschaften legten furios los. Nationalspieler Grzanna brachte Berlin mit 3-0 in Führung ehe eine sehr gute halbe Stunde des HRK begann, die mit einem Versuch durch Stürmer McKenty, sowie der Erhöhung und einem Straftritt von Wiedemann zur  3-10 Führung belohnt wurde. Kurz vor und nach der Halbzeit legten die Berliner jedoch zwei Versuche durch Feidt und Freund und hielten ihre 13-10  Führung bis zur Schlussminute, in der sich der HRK wieder an das gegnerische Malfeld herankämpfte
Kurios ging es in dieser Schlussminute zu. Vor den Malstangen gab es ein  Straftritt für Berlin, diese reagierten hektisch weil sie mangels einer Punkteanzeige glaubten, sie seien im Rückstand, dann ein Foul mit Gelber Karte von Berlin, mit Straftritt für den Klub. Dann kam überraschenderweise der Schlusspfiff des Schiedsrichters. Allerdings darf er mit einem Straftritt nicht abpfeifen, sondern muss ihn ausführen lassen. Nach energischen Protesten pfiff er das Spiel wieder an und T. Wiedemann brachte den Straftritt sicher zum verdienten 13-13 ins Ziel.

Aufstellung HRK:

Neureuther – Eloff – Glock – Dickson – Bieringer (55. Misal) – Wiedemann – Liebig – J. Kerber (65. Schmidt) – McCallum – Tessendorf – A. Kerber – McKenty – Crous (44. Zeiler) – Brenner – Schliwa

Stephan Laier

Am 14.10.2006 begann für die Frauenmannschaft des Heidelberger Ruderklubs endlich auch die neue 7er Regionalligasaison 2006-2007.
Das erste Turnier fand in Konstanz statt und der HRK nahm mit einer Mannschaft an diesem Turnier teil. Das erste 7er Spiel der Saison bestritt die Mannschaft gegen das Team aus Nürnberg. Nürnberg spielt zum ersten Mal eine Regionalligasaison und war somit ein unbekannter Gegner. Die Spielerinnen des HRK fanden nur schwer in das Spiel und zeigten sich nicht gerade von ihrer besten Seite. Trotzdem hatten sie Nürnberg gut im Griff und gewannen das Spiel mit 24:0.
Gegner im zweiten Spiel war dann die Mannschaft des Gastgebers, Konstanz. In diesem Spiel zeigten sich der HRK schon deutlich konzentrierter und mit viel mehr Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft. Umso deutlicher fiel dann auch in diesem Spiel der Sieg aus. Die Heidelbergerinnen gewannen mit 39:0.
Das letzte Vorrundenspiel bestritt der HRK dann gegen eine Piratenmannschaft, dessen Ergebnis zwar keine Auswirkungen auf die Tabelle hatte, aber trotzdem höchste Konzentration von den Frauen aus Heidelberg verlangte. Die Abstimmung innerhalb der Mannschaft des HRK wurde immer besser und so wurde das Piratenteam mit 46:0 besiegt.
Im Finale um den Turniersieg standen sich dann der HRK und Stuttgart gegenüber. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem der HRK den einzigen Gegenversuch im gesamten Turnier hinnehmen musste. Der amtierende 7er Deutsche Meister ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und holte sich mit einem ungefährdeten 29:5 Sieg gegen Stuttgart den Turniersieg im ersten Regionalligaturnier der Saison.

Das nächste Turnier findet schon am 28.10.06 in Nürnberg statt. Auch hier wollen sich die Frauen des HRK von ihrer besten Seite zeigen, immerhin haben sie den Titel des Regionalligameisters und des deutschen 7er Meisters zu verteidigen.

Nicole Sans

Am 8.10.2006 findet die Interne Regatta des HRK statt. Ziel ist der Klubsteg.

Boothaustag: ab 9 – 13Uhr Reinigung der Bootshallen

Nächste Seite »