Juni 2008
Monthly Archive
Mo 30 Jun 2008
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Vier Hochschulmeister-Titel für Heidelberg, einmal Bronze
von Jonas Binding
Essen. Fünf Medaillen bei sieben aus Heidelberg gemeldeten Booten auf den deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) – da strahlten die gebräunten Ruderergesichter auch noch spät am Abend beim Entladen vor dem Bootshaus des Heidelberger Ruderklub.
Den ersten großen Erfolg brachte schon am Samstag der Frauen-Achter, der mit Studentinnen von Uni Heidelberg sowie Pädagogischer Hochschule ein reines Hochschulorts-Boot darstellte. Bugfrau Stefanie Grund, Sibylle Umminger, Anna-Lena Schatten, Iris Mildenberger, Marieke Neubauer, Jessica McAlear, Katlehn Rodewald, Schlagfrau Katharina Fricke und Steuerfrau Kaya Hauck holten mit einer Bootslänge Vorsprung den Hochschulmeistertitel an den Neckar. Zu Beginn lagen die Heidelberger mit einer Renngemeinschaft um die Essener Gastgeber noch praktisch gleichauf. Als dann bei 400 m letztere einen kapitalen „Krebs“ zogen und praktisch zum Stehen kamen, ging jedoch ein Ruck durchs Heidelberger Boot, sodass auch die anderen Gegner zu keiner Gefahr mehr werden konnten.
Besonders freuen konnten sich über diesen Sieg Sibylle Umminger, für die es ihr erstes Rennen überhaupt darstellte, sowie Stefanie Grund und Anna-Lena Schatten, die damit ihre erste Rudersaison bereits zu einem ersten Höhepunkt führten. Die Strategie des Teams um Schlagfrau Katharina Fricke, in der Vorbereitung nicht auf einen einzelnen starken Vierer zu setzen, sondern alle Kandidatinnen für den Achter mehrfach in ausgewogenen Vierern auf vorbereitenden Regatten starten zu lassen, ist somit voll aufgegangen.
Ebenfalls deutlich fielen die Meisterschafts-Siege in den Mixed-Booten aus. Scott Dolff, Thomas Koch, Iris Mildenberger und Marieke Neubauer kamen im Doppelvierer vier Sekunden vor einem Boot der Universität Karlsruhe ins Ziel, im Mixed-Achter lagen Richard Karl, Scott Dolff, Maximilian Clostermeyer, Thomas Koch, Anna-Lena Schatten, Jessica McAlear, Katlehn Rodewald, Katharina Fricke und Steuerfrau Kaya Hauck sogar zwei Bootslängen vorn.

Pech hatten hingegen die Herren Christoph Käcker, Simeon Iwantscheff, Andreas Dorbach, Alexander Schuster im Riemen-Vierer. Als einziges Leichtsgewichts-Boot kämpften sie sich in Finale vor, waren dort aber bei stürmischem Wetter von Wellen und Gegenwind deutlich stärker betroffen als die tiefer im Wasser liegenden Gegner.
Zu guter Letzt ging es für die Frauen dann noch um die Titelverteidigung: im Vierer-ohne waren die Heidelbergerinnen bereits vergangenes Jahr Deutsche Meister und Europameister im Hochschulbereich geworden. Dass dieses Potential auch nach dem Weggang von Vera Dohmen nach Karlsruhe unverändert vorhanden ist, zeigte der überragende Sieg von Anna-Lena Schatten, Jessica McAlear, Katlehn Rodewald und Katharina Fricke, die mit 13 Sekunden Vorsprung im Ziel ankamen und noch genug Puste hatten, ihre Achter-Kolleginnen im zweiten Heidelberger Boot beim Zieleinlauf anzufeuern. Besagte Mannschaft aus Stefanie Grund, Marieke Neubauer, Iris Mildenberger und Constanze Linnebach (letztere „eingekauft“ von der Universität Mannheim) lag über den Großteil der Strecke auf Vizehochschulmeisterkurs und wurde erst im Endspurt mit einer halben Luftkastenlänge von einer Wettkampfgemeinschaft aus Hamburg auf Bronze verwiesen.
Während also die Heidelberger Frauen die Riemen-Boote beherrschten, fuhr HRKlerin und Wahl-Karlsruherin Vera Dohmen an ihrem Geburtstag mehrfach im Skull-Boot aufs Treppchen. Mit ihrer schon auf der Heidelberger Regatta siegreichen Karlsruher Mannschaft holte sie den Vizehochschulmeistertitel im ungesteuerten Doppelvierer sowie im Doppelzweier. Im Frauen-Einer holte sie in einem Feld von 12 Booten Bronze.
So 29 Jun 2008
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Ruderinnen des HRK qualifizieren sich erneut für die Europäischen Hochschulmeisterschaften
von Jonas Binding
Essen. Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern am Wochenende hätte der Erfolg für die Heidelberger Ruderinnen kaum größer sein können. Im Frauen-Achter gewann eine rein Heidelberger Mannschaft um Katharina Fricke mit deutlichem Abstand vor mehreren Renngemeinschaften. Im Vierer-ohne starteten beide Hälften dieses Achters gegeneinander und belegten Gold und Bronze – insbesondere auch für das „zweite“ Boot ein großer Erfolg. Somit haben die Frauen in beiden Bootsklassen beste Chancen, für die Europäischen Universitäts-Meisterschaften (EUC) in Zagreb (Kroatien) nominiert zu werden
Zu den Erfolgen der reinen Studentinnen-Boote kamen am Sonntag noch zwei weitere Hochschulmeister-Titel im Mixed-Achter sowie Mixed-Doppelvierer, sodass auch die männlichen Studenten das Siegerpodest von oben zu sehen bekamen. Der Vierer-ohne der Männer kam über einen guten Hoffnungslauf ins Finale, musste sich dort jedoch als einziges Leichtgewichts-Boot mit dem sechsten Platz zufrieden geben.
Details zu den Rennen finden Sie inzwischen hier.
Di 17 Jun 2008
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Die ehemalige HRKlerin Ines Schipperges hat in der Süddeutschen Zeitung einen sehr netten Artikel über das Rudern geschrieben:
www.sueddeutsche.de/gesundheit/special/498/168012/index.html/gesundheit/artikel/198/178653/article.html
Wer Interesse am Rudern hat findet Informationen zu unseren Anfängerkursen hier.
Mo 16 Jun 2008
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Erfolgreicher Saison-Höhepunkt für die Ruderer des HRK
von Jonas Binding
Braungebrannt und glücklich, so kamen die Heidelberger Ruderer am Sonntagabend von den Deutschen Jugendmeisterschaften in Köln zurück.
Schon bei den Vorläufen am Donnerstag hatte es beim Heidelberger Ruderklub guten Grund zur Freude gegeben: für die A-Junioren Oliver Bassemir und Simon Bessler führte der Weg vom Vorlauf direkt ins Finale, den für die Hoffnungsläufe reservierten Freitag konnten sich die beiden im Riemen-Achter bzw. Doppel-Vierer sparen.

B-Junior Carlo Brunold qualifizierte sich sowohl im gesteuerten Vierer, als auch im Achter mit einem zweiten Platz im Hoffnungslauf für das Finale. Mit den beiden Rennen von Esther Hennig im Zweier und Vierer hatte der HRK so letztlich 6 Finalteilnahmen zu vermelden.
Christopher Herpel (ebenfalls HRK) ging in seinem Hoffnungslauf im Doppelzweier (Alterklasse Junior A) sogar als erster durchs Ziel. Über Halbfinale und B-Finale erreichte er Platz 8 in einem starken Feld von 15 Booten und übertraf somit deutlich die in ihn gesetzten Erwartungen, worüber sich Leistungssport-Leiter Dirk Faralisch beim spontanen Empfang der Sieger am Sonntag Abend im Bootshaus besonders freute.
„Völlig zufrieden“ mit den Ergebnissen bei den gleichzeitig stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23 („Eichkranz“) zeigte sich Trainer Hans Breitenbach von der Rudergesellschaft Heidelberg. Aufgrund der Schulterprobleme von Jan Hößler war seit Mitte Mai kein volles Trainingsprogramm möglich gewesen. Umso beachtlicher, dass es am Ende sowohl im Zweier-ohne als auch im Achter für Bronze reichte.
Nach schulterschonender Zurückhaltung im Vorlauf fuhren die Brüder Jan und Falk Hößler im Hoffnungslauf gerade weit genug vor, um sich fürs Finale am Samstag zu qualifizieren. Hier zeigte sich, wie weise die Zurückhaltung gewesen war – der Vorlaufsieger aus Lübeck gewann spielend mit anderthalb Längen Vorsprung, während die RGH nach einem extrem schnellen Start auf den zweiten tausend Metern vom Karlsruher Boot auf den dritten Platz gedrängt wurde.
Im Achter waren die Boote vom Bundestrainer gesetzt, der gesetzte schnellste Achter und der Zusammenschluss der beiden schnellsten Vierer erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen. Spannend wurde es jedoch beim Kampf um den dritten Platz. Über 1900 m schoben sich zwei Boote Bugball an Bugball nebeneinander durchs Wasser, das Publikum fieberte bereits einem Zielfoto-Entscheid entgegen. Ein leichter „Krebs“ der Gegner verhalf dann der Mannschaft der Hößler-Brüder (in Renngemeinschaft mit Hamburg/Leipzig/Dresden/Dortmund) zu einer Luftkastenlänge Vorsprung, die sie glücklich als Dritte ins Ziel kommen lies.
Weniger Glück hatte am Sonntag Carlo Brunold vom HRK. Sowohl im Vierer als auch Achter kämpfte er mit seiner Mannschaft bis zum Ende und verfehlte nur um Sekundenbruchteile die bessere Platzierung – im Achter wurden in fünfzehn Hundertstelsekunden aus lachenden Dritten tapfere Viertplazierte.
Gespannt wartete nun die gesamte Heidelberger Truppe auf die beiden Abschlussrennen mit Oliver Bassemir im A-Junioren-Achter sowie Simon Bessler im Leichtgewichts-Doppelvierer. Zu Recht wie sich zeigen sollte, erreichte Bassemir doch mit seiner Achter-Mannschaft Bronze, Simon Bessler gar Gold im leichten Doppelvierer. Für letztere Renngemeinschaft war die HRK-Trainerin Julia Bruch auch Bootstrainerin, die somit die Ruderer aus vier verschiedenen Vereinen im Training sowie im Verlauf der Regatta zu betreuen hatte. „Die Taktik fürs Finale war, schon auf den zweiten 500m anzugreifen, und eine Dreiviertellänge Vorsprung rauszufahren. Köln ist eine schnelle Strecke, da bleibt später nicht mehr viel Zeit, noch zu reagieren“ freute sich Julia Bruch über den Erfolg ihrer Strategie.

Simon Bessler (HRK), Fabian Mayer, Alexander Terechow, Daniel Belz
So 15 Jun 2008
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Gold und Bronze für den HRK, zweimal Bronze für die RGH
von Jonas Binding
In einem knappen Rennen über 2000m setzte sich A-Junior Simon Bessler vom Heidelberger Ruderklub im Leichtgewichts-Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Ulm und Mannheim bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Köln durch. Mit einer Zeit von 6:01,25 errangen sie Gold vor den ein bzw. anderthalb Sekunden langsameren Booten aus Hannover/Hildesheim bzw. Frankfurt/Kassel/Cochem/Erlangen. „Durch den überragenden Sieg im Vorlauf am Donnerstag hat sich Simons Mannschaft schon in eine Art Mitfavoritenrolle gebracht“, so Sportpräsident Falko Lohberger vor dem Rennen.
Ebenfalls durch Vorlaufsieg direkt ins Finale war HRKler Oliver Bassemir im Junior-A-Achter gekommen. Er erreicht mit seiner Mannschaft den dritten Platz. Die Brüder Jan und Falk Hößler von der Rudergesellschaft Heidelberg erruderten in spannenden Rennen im Riemen-Zweier sowie im Achter jeweils Bronze in der Altersklasse Senior B.
Einen ausführlicheren Bericht finden Sie inzwischen hier.
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