Mai 2010


Liebe Klubmitglieder,

seit 16:13 Uhr am heutigen Samstag ist unsere Homepage veraltet:

Der Heidelberger Ruderklub ist Deutscher Meister!!!

Unsere 15er-Herren-Mannschaft bezwang den SC Frankfurt 1880, der die
letzten beiden Jahre das Bundesliga-Finale für sich entscheiden
konnte, nach 2x 15 Minuten Verlängerung mit einem Endstand zu 22:39.
“Nach der regulären Spielzeit stand es 22:22 – in der Verlängerung
haben wir sie dann einfach weggeputzt. Es war einfach ein geiles
Spiel” berichtete Spieler Alexander Wiedemann gerade am Telefon.

Nachher wird die Mannschaft zurück nach Heidelberg kommen, um sich im
Rugbyhaus feiern zu lassen – lasst uns Ihnen einen gebührenden Empfang
bereiten!!

Diesen ersten Meistertitel seit vierundzwanzig Jahren haben wir
natürlich nicht nur unseren Spielern, sondern auch ihrem Trainer
Murray Archibald, dem gesamten Unterstützungsteam und nicht zuletzt
auch der Wild-Rugby-Academy zu verdanken – Ihnen allen möchte der
Vorstand ganz herzlich gratulieren und Ihnen für den gezeigten Einsatz
danken!

Viele Grüße und Glückwünsche

Ihr und Euer Holger Xandry, Präsident
im Namen des Vorstands des Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.

Liebe Klubmitglieder,

nicht nur für unsere 1. Rugbymannschaft, auch für einen unserer
U23-Ruderer steht am kommenden Wochenende eine spannende Entscheidung
an. Hier ein Portrait in Form eines Presseberichts — ich drücke
natürlich sowohl Christopher alsauch den Rugbyherren ganz fest die
Daumen und bin mir sicher, damit im Verein nicht allein zu sein :-) .

Außerdem findet sich unten noch ein Hinweis auf verschieden
Wanderfahrten, die dieses Jahr angeboten werden – auf dem Main, mit
unserem Partnerverein in der Schweiz bzw. mit den Franzosen hier auf
dem Neckar.

Viele Grüße
Jonas Binding, Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit
Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.

HRKler Christopher Herpel kämpft in Köln um die WM-Qualifikation

Unser Christopher Herpel, vereinsintern auch als “Ente” bekannt, will
dieses Jahr besonders hoch hinaus: der Neunzehnjährige möchte sich am
Wochenende in Köln mit seinem Riemen-Zweier-Partner Tillmann Weißer
aus Radolfzell für U23-WM qualifizieren.

„Als Leichtgewichte kommen für uns nur der Zweier-ohne bzw. der
Vierer-ohne ins Frage“ erklärt Herpel, der seit sechs Jahren für den
HRK rudert, seine beiden Chancen. Da im Riemenboot Backbord- und
Steuerbordruderer perfekt miteinander harmonieren müssen, wird der
deutsche WM-Vierer aus zwei möglichst schnellen Zweiern
zusammengesetzt – Herpel und Weißer müssen also in den
Qualifikationsrennen unter die drei schnellsten deutschen Zweier
kommen, um den WM-Traum wahr werden zu lassen.

Dass sie dazu prinzipiell das Zeug haben, zeigten sie zuletzt vor zwei
Wochen bei der internationalen Wedau-Regatta in Duisburg, wo sie an
beiden Tagen in die Finals kamen und am zweiten Renntag hinter
Frankreich sowie der italienischen Nationalmannschaft das schnellste
deutsche Boot waren.

Wichtig sind aber für die WM-Qualifikation die Kleinboot-Überprüfungen
des Deutschen Ruderverbands, da hier die nationale Rangliste
ausgefahren wird. „Unglücklicherweise fiel die Deutsche
Kleinbootmeisterschaft in Brandenburg mit meinem Abitur zusammen –
umso heißer sind wir jetzt auf die zweite Kleinboot-Überprüfung in
Köln“ freut sich Herpel, der nebenher am Heidelberger
Raphael-Gymnasium als Schülersprecher aktiv ist.

Auf der voll ausgestatteten Regattastrecke auf dem Fühlinger See bei
Köln, wo 1998 sogar die Weltmeisterschaften stattfanden, finden sich
optimale Bedingungen für faire Wettkämpfe auf allen Bahnen.

„Christopher und Tillmann haben sich sehr zielstrebig vorbereitet –
jetzt müssen die beiden schauen, dass sie in Köln weit nach vorne
kommen“ lobte HRK-Trainerin Julia Bruch. Auch der Trainer des
Landesruderverbands für die Rhein-Neckar-Region, Philipp Tibitanzl,
ist gespannt auf das Abschneiden des Ziegelhäuser Ruderers. „Außer der
Rangliste wird der Bundestrainer wohl auch den Eichkranz, wie die
Deutsche U23-Meisterschaft der Ruderer heißt, in seine Entscheidung
für den WM-Kader einbeziehen“, vermutet Julia Bruch. Doch da zwischen
Eichkranz Ende Juni und der U23-WM in Brest (Weißrussland) gerade
einmal vier Wochen liegen, bleiben die Blicke auf Köln gerichtet, wo
am vergangenen Wochenende bereits die B-Junioren von HRK und RGH
erfolgreich waren (die RNZ berichtete).

Wanderfahrten & Partnervereine

11.-13. Juni: Angelika Wunderlich organisiert eine Wanderfahrt auf dem
Main ab Lohr flußabwärts – Details erfahrt Ihr über
breitensport@heidelberger-ruderklub.de bzw. über den Aushang im
Bootshaus. Am selben Wochenende bietet unser schweizer Partnerverein
eine Tagesfahrt auf dem Obersee an – Ansprechpartner hierfür ist
Andreas Paschen (paschen.andreas@web.de).

Samstag, 28. August: Heinz Wehrli von unserem schweizer Partnerverein
Seeclub Richterswil lädt uns ein, am Brückenrennen auf dem Sihlsee
teilzunehmen. Die knapp 4 km lange Strecke zwischen den beiden Brücken
wird erst in eine Richtung und dann nach maximal fünf Minuten Pause in
die andere Richtung befahren; es zählt die Summe der Fahrzeiten.
Ansprechpartner für die Koordination auf HRK-Seite ist auch hier
Andreas (paschen.andreas@web.de).

21.-24. Oktober: zu unserem Bootshausfest am 23. Oktober wird uns eine
Gruppe von unserem französischen Partnerverein SNP besuchen, die am
22.10. mit uns eine Wanderfahrt von Eberbach nach Heidelberg machen
wollen; ggf. wird der Tag mit einer Werftbesichtigung bei Empacher
begonnen. Für den 21.-24. suchen wir daher auch wieder nach
Unterkünften für unsere Französischen Gäste – jetzt schon vormerken!
Details bei Andreas Paschen (s.o.) oder Jonas Binding
(oeffentlichkeit@heidelberger-ruderklub.de).

Viele Grüße
Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.

(jb) Unser Christopher Herpel, vereinsintern auch als “Ente” bekannt, will dieses Jahr besonders hoch hinaus: der Neunzehnjährige möchte sich am Wochenende in Köln mit seinem Riemen-Zweier-Partner Tillmann Weißer aus Radolfzell für die U23-WM qualifizieren.

Christopher Herpel

„Als Leichtgewichte kommen für uns nur der Zweier-ohne bzw. der Vierer-ohne ins Frage“ erklärt Herpel, der seit sechs Jahren für den HRK rudert, seine beiden Chancen. Da im Riemenboot Backbord- und Steuerbordruderer perfekt miteinander harmonieren müssen, wird der deutsche WM-Vierer aus zwei möglichst schnellen Zweiern zusammengesetzt – Herpel und Weißer müssen also in den Qualifikationsrennen unter die drei schnellsten deutschen Zweier kommen, um den WM-Traum wahr werden zu lassen.

Dass sie dazu prinzipiell das Zeug haben, zeigten sie zuletzt vor zwei Wochen bei der internationalen Wedau-Regatta in Duisburg, wo sie an beiden Tagen in die Finals kamen und am zweiten Renntag hinter Frankreich sowie der italienischen Nationalmannschaft das schnellste deutsche Boot waren.

Wichtig sind aber für die WM-Qualifikation die Kleinboot-Überprüfungen des Deutschen Ruderverbands, da hier die nationale Rangliste ausgefahren wird. „Unglücklicherweise fiel die Deutsche Kleinbootmeisterschaft in Brandenburg mit meinem Abitur zusammen – umso heißer sind wir jetzt auf die zweite Kleinboot-Überprüfung in Köln“ freut sich Herpel, der nebenher am Heidelberger Raphael-Gymnasium als Schülersprecher aktiv ist.

Auf der voll ausgestatteten Regattastrecke auf dem Fühlinger See bei Köln, wo 1998 sogar die Weltmeisterschaften stattfanden, finden sich optimale Bedingungen für faire Wettkämpfe auf allen Bahnen.

„Christopher und Tillmann haben sich sehr zielstrebig vorbereitet – jetzt müssen die beiden schauen, dass sie in Köln weit nach vorne kommen“ lobte HRK-Trainerin Julia Bruch. Auch der Trainer des Landesruderverbands für die Rhein-Neckar-Region, Philipp Tibitanzl, ist gespannt auf das Abschneiden des Ziegelhäuser Ruderers. „Außer der Rangliste wird der Bundestrainer wohl auch den Eichkranz, wie die Deutsche U23-Meisterschaft der Ruderer heißt, in seine Entscheidung für den WM-Kader einbeziehen“, vermutet Julia Bruch. Doch da zwischen Eichkranz Ende Juni und der U23-WM in Brest (Weißrussland) gerade einmal vier Wochen liegen, bleiben die Blicke auf Köln gerichtet, wo am vergangenen Wochenende bereits die B-Junioren von HRK und RGH erfolgreich waren (die RNZ berichtete).

Liebe Klubmitglieder,

um unsere Jungs am Samstag beim Bundesliga-Finale in Frankfurt kräftig
anfeuern zu können, wird es einen Fanbus geben – pro Person nur 10
Euro für die Fahrt!

Um 10.00 Uhr Abfahrt des Fanbusses am HRK-Rugbyplatz
Um 12.00 Uhr Ankick  / 2. Liga Endspiel
Um 14.00 Uhr FINALE – Heidelberger Ruderklub gegen SC Frankfurt 1880

ca. 17.00 Uhr: Rückfahrt und anschließend großes Hochleben.

Anmeldung bei Uwe Treiber unter uwe treiber ; da der
erste Bus bereits fast voll ist, bitte schnell anmelden, damit ggf.
noch ein zweiter Bus organisiert werden kann!

Ausserdem gibt es noch alte Trikots zu kaufen. Für 5€ kann sich jeder
der möchte am Samstag ab 9:45 Uhrbei Alex Wiedemann eines kaufen; die
Schere für die Langarmtrikots liegt bereit.

Viele  Grüße
Jonas Binding
Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.

Köln (jb). Bei der Kölner Juniorenregatta 2010 legten die B-Junioren David Diel und Benjamin Landis vom Heidelberger Ruderklub sowie Max Fleige von der Rudergesellschaft Heidelberg im Achter eine saubere Vorstellung hin. Mit ihrer Baden-Württembergischen Auswahlmannschaft fuhr das Schlagpärchen Diel/Landis einen guten Start, holte mit 2,35 Sekunden Vorsprung den Abteilungssieg und knüpfte damit an seine Erfolge auf der Münchner Olympia-Strecke an, wo der Achter Gegner aus Prag, Österreich, der Schweiz sowie ein starkes Auswahlboot aus Berlin/ Mecklenburg hinter sich gelassen hatte.

In guter körperlicher Form, jedoch mit leichten Nervositätsproblemen zeigte sich in Köln Bastian Faralisch vom HRK, der seinen B-Final- Sieg im Doppelzweier mit seinem bewährten Tübinger Partner als das „beste Rennen, das wir je gefahren sind“ bezeichnete.
Im Einer musste Faralisch bereits am Samstag hart arbeiten, um sich nach einer Seitwärtsdrehung wegen Bojenkontakts wieder auszurichten und mit einem ungeplanten Zwischenspurt erneut an seinen Gegnern vorbeizuziehen und sich so für das A-Finale am Sonntag zu qualifizieren. „Das Einer-Finale war für mich das wichtigste Rennen meines Lebens – dementsprechend nervös war ich auch“ zeigte sich der fünfzehnjährige Bastian Faralisch selbstkritisch. Im Rennen ging er zwar nach einem guten Start in Führung, musste dann aber einsehen, sich überschätzt zu haben. Er kam als fünfter ins Ziel und brach dort zusammen, musste von der DLRG mit Infusion und Sauerstoff wieder auf die Beine gebracht werden.

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