Juni 2010


Nach dem 15er Titel sicherten sich die Zebras ungeschlagen auch die Meisterschaft im 7er. Am 19.06.2010 wurde in Heusenstamm die Deutsche Meisterschaft im 7er Rugby der Frauen ausgetragen. Acht Teams aus ganz Deutschland traten in zwei Vorrundengruppen an. Hierbei traf der HRK zunächst auf die Rugbyunion Marburg. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten hieß es nach 2 x 7 Minuten 38:5 für den Klub. Die Trainer waren mit der Mannschaftsleistung nicht ganz zufrieden, da noch zu viele Einzelaktionen zum Erfolg geführt hatten. Dass das Team es besser kann, zeigte sich in den Begegnungen gegen den RSV Göttingen (64:0) und den alten Rivalen SCN (46:5). Mit drei Siegen im Rücken ging es ins Halbfinale. Als Erster der Gruppe B musste das Team CapriSonne gegen den zweiten der Gruppen A antreten. Hier hatte sich die Auswahl aus Berlin platziert. Die Zebras punkteten mit acht Versuchen und drei Erhöhungen, macht zusammen 46:0 und damit der Einzug ins Finale, wo wieder der SCN wartete, der sich seinerseits im Halbfinale gegen den German Women 7s Rugby Academy durchsetzen konnte. Um 18:00 Uhr stand der Sieger fest. Der Klub bezwang die Blauen mit 29:0 und sicherte sich damit den Meistertitel. Dieser Ausgang bedeutete zugleich auch den Gewinn der Super 7s Serie. Beide Pokale wurden von der DRF – Vorsitzenden Bärbel Glass überreicht.

Topscorerin war mit 11 Versuchen Jana Eisenbeiß.

Das Team:
Seyma Ünlü, Friederike Kempter, Nina Kropp, Andrea Beckenbach, Lisa Kropp, Svetlana Heß, Alysha Stone, Karoline Villinger, Mona Bieringer, Lisa Maral, Jana Eisenbeiß, Tilla Dier.

Der HRK stellte mit Katrin Schmitt, Alicia Amberger, Sonja Hundt und Suheda Ünlü zudem vier Poolspielerinnen, die bei der Rugbyunion Marburg und der German Women7s Rugby Academy zum Einsatz kamen.

Liebe Klubmitglieder,

hier ein Bericht vom Regatta-Wochenende in Le Perreux bei unserem
Partnerverein, wo wir mit etwa 30 Leuten wieder ein überaus schönes
Wochenende verbringen und einige Siege feiern konnten, sowie aus
Hamburg, wo Maria Hünecke an den Start ging. Unten dazu noch der
Bericht aus Köln vom vorletzten Wochenende, wie er bereits in der RNZ
erschien – ich bitte die Verspätung im Newsletter zu entschuldigen!

HRK-Ruderer in Paris erfolgreich

Paris. (jb) Bei der Sprint-Regatta der Société Nautique du Perreux
konnte der Heidelberger Ruderklub auf der Marne vier Siege in
Vereinsbooten einfahren; darüber hinaus war der Klub an drei
erfolgreichen Renngemeinschaften beteiligt. Die Mädchen Teresa
Thielker, Hannah Schulz, Laura Ritzi und Caroline Böck kamen im
Doppelvierer, gesteuert von Sarah Krauß, als Erste ins Ziel und
freuten sich über ihren Siegerpokal derart, dass beim Verladen des
Bootes nicht immer alle Hände frei waren. Bei den Jungen gewannen Max
Huppertz und Nik Nowoczyn ihren Doppelzweier.

In derselben Bootsklasse waren auch die Junioren Paul Menold und
Philipp von Güldenstubbe in der Zielwertung glücklich. Auf der
350-Meter-Strecke werden die Zielzeiten zweier Durchläufe addiert –
ein im Rudern sehr ungewöhnlicher Wertungsmodus. Wo auf anderen
Regatten im zweiten Lauf ein Zielfoto zwischen Menold und von
Güldenstubbe und ihren Gegnern hätte entscheiden müssen, konnten
letztere hier aufgrund des Vorsprungs im ersten Lauf die Radaddelchen
einheimsen. Doch auch im von Sarah Krauß gesteuerten Riemen-Vierer
waren Menold und von Güldenstubbe zusammen mit Steffen von Eicke und
Nicolas Thünnesen ihren Gegnern überlegen.

Im Bereich der Masters-Ruderer fuhren HRK-Präsident Holger Xandry und
Michael Stittgen in Renngmeinschaft mit den Gastgebern aus Le Perreux
im Riemen-Vierer ein gutes Rennen, nachdem im ersten Durchlauf ein
verklemmtes Steuer zu einem Zusammenstoß geführt hatte. Auch im Achter
brachte Xandry als Schlagmann seine französische Mannschaft schnell
auf Geschwindigkeit und lies seine Vizepräsidenten Michael Stittgen
und Jonas Binding im Gegnerboot hinter sich.

In guter Stimmung und bei bestem Wetter ging so der Nachmittag
vorüber, während Deutsche und Franzosen allen Alters die seit über
vierzig Jahren gepflegte Vereinsfreundschaft genossen. Am Flussufer
wurde so auch noch schnell ein Freundschaftsachter aus der Taufe
gehoben: Neben den Heidelbergern holten die Gastgeber aus Le Perreux
noch ihren Schwesternverein aus Lagny mit an Bord, um gemeinsam gegen
die bereits gemeldeten Vereinsboote zu starten und – die Chemie
stimmte offensichtlich – auf Anhieb den Sieg davonzutragen.

Für Maria Hünecke vom HRK ging es auf der 520. Hamburger Ruder-Regatta
um nichts weniger als die Platzierung in der deutschen Rangliste. Nach
ihrer langen Verletzungspause im Frühjahr konnte sie auf dieser
zweiten DRV-Junioren-Regatta nun im Einer ihren Trainingsstand unter
Beweis stellen. Im C-Finale kam sie auf Platz 4, was Platz 16 unter
den deutschen A-Juniorinnen bedeutet. Am Sonntag fuhr sie im spontan
zusammengestellten Doppelvierer mit zwei Bootslängen Rückstand auf den
vierten Platz und bestätigte damit ihr Ranking.

Herpel in Köln im B-Finale
HRK-Ruderer im viertschnellsten U23-Riemen-Zweier
Köln. (jb) Bei der zweiten Kleinboot-Überprüfung des Deutschen
Ruderverbands kam Christopher Herpel vom Heidelberger Ruderklub im
Riemen-Zweier auf den achten Platz. Im U23-Bereich war der
Leichtgewichts-Ruderer mit seinem Partner aus Radolfzell damit das
viertschnellste Boot.

Nachdem die beiden in einem guten Vorlauf auf den dritten Platz kamen,
hatten sie im Zwischenlauf mit der Bahnzuteilung Pech: „Auf unserer
Außenbahn hatten wir ziemlich mit Gegenwind zu kämpfen, das waren
schon etwas unfaire Bedingungen. Wir haben trotzdem alles versucht und
waren auf den ersten fünfhundert Metern noch gut mit dabei. Nach der
1200-Meter-Marke war aber klar, dass wir den dritten Platz für den
Einzug ins A-Finale nicht mehr erreichen würden“ bedauert Christopher
Herpel.

Im B-Finale, dem Rennen um die Plätze 7 bis 12, kamen Herpel und
Weißer dann mit einer Zeit von 6 Minuten und exakt 52 Sekunden eine
gute Bootslänge hinter einem Hamburger Boot über die
2000-Meter-Ziellinie. Während des Rennens war eine weitere Mannschaft
aus Frankfurt/Saabrücken mit dem Boot aus Heidelberg/Radolfzell
gleichauf gelegen – „die haben wir im Endspurt dann noch abgehängt“,
freute sich Herpel über sein bestes Rennen des Wochenendes.

In den nächsten Wochen wird Trainer Klaus „Beaty“ Weber aus Radolfzell
eifrig nach einem anderen Riemen-Pärchen suchen, um einen schnellen
Vierer zusammenzubauen. „Wir müssen jetzt die Deutschen
Meisterschaften gewinnen, damit das mit der WM-Teilnahme klappt“ ist
sich Christopher Herpel seiner schwierigen Aufgabe bewusst.

Viele  Grüße
Jonas Binding
Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit
Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.

Die U 14 – Mannschaft des HRK hat sich als Meister Baden – Württembergs für die Endrunde der deutschen Meisterschaft, die am Wochenende 05./06.06.2010 in Berlin stattfidnen wird, qualifiziert. Die Mannschaft um die Trainer Andreas Hohl, Heiko Satzke und Dominic Gantz haben in der Qualifikationsrunde alle Spiele souverän für sich entscheiden können. Auch der Rivale von der anderen Neckarseite, der TSV Handschuhsheim, konnte sich als Vizemeister Baden – Württembergs qualifizieren.

Folgende Gruppen wurden für die Vorrunde gelost, die am Samstag auf dem Sportgelände “Jungfernheide” ausgetragen wird:

Gruppe 1:

Berliner RC, SC 1880 Frankfurt und TSV Handschuhsheim

Gruppe 2:

Heidelberger RK, Spielgemeinschaft Germania / VFR Döhren, ein Nachrücker aus Niedersachsen

Die bestens vom Organisationsteam um Uwe Treiber vorbereitete Fahrt beginnt am Freitag um 04:00 Uhr. Die Rückkehr wird am Sonntag gegen 23:00 Uhr erwartet. Wir drücken unserem Nachwuchsteam die Daumen.