August 2011


Viermal gewonnen, einmal verloren und Platz fünf beim vierten Renntag der
flyeralarm Ruder-Bundesliga in Hamburg – Neue Mannschaftsbesetzung für das
Saisonfinale in Krefeld – Drei Boote bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften
in Moskau

von Katharina Fricke

Am vorletzter Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hamburg inspirierte das Wetter mit Wolken, Regen und Wind nicht wirklich zu Höchstleistungen auf dem Wasser, der Heidelberger Leben-Achter war jedoch motiviert in die Hansestadt gefahren, um den fünften Platz vom letzten Renntag in Hannover zu steigern. Im Zeitfahren fuhr die Mannschaft jedoch erst einmal nur auf Platz sieben. Die Zeitnahmeanlage auf der Binnenalster war anscheinend noch nicht ganz warm gelaufen und lieferte etwas fragwürdige Ergebnisse. Die Reihenfolge, auf deren Basis das K.O.-System für die nächsten Rennen gesetzt wurde, war im Vergleich zu den aktuellen Tabellenplätze doch sehr durcheinandergewürfelt. Der Lauf mit den gröbsten Ausreißern wurde zwar noch korrigiert, was aus Heidelberger Sicht aber die Situation nicht verbesserte. Die Heidelberger Frauen gewannen im Hoffnungslauf und Achtelfinale gegen Dortmund beziehungsweise Offenbach, trafen im Viertelfinale jedoch auf die Tabellenersten aus Krefeld. Trotz Kampfgeist und Wille im Heidelberger Boot setzte sich Krefeld durch und somit blieb für den Heidelberger Leben-Achter wieder nur die Ausscheidung um Platz fünf bis acht. Im Halbfinale schlugen die Ruderinnen vom Neckar den Wannsee-Express aus Berlin und zeigten auch im Finale gegen Offenbach mit anderthalb Sekunden Vorsprung im Ziel ihre ruderische Klasse. “Schade, dass uns die Platzierung im Zeitlauf und der Ausscheidungsmodus einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, denn heute wäre ein dritter Platz möglich gewesen,“ sagte Trainer Andreas Dorbach nach Betrachtung der Finalrennen, „aber im K.O.-Modus braucht man manchmal auch ein Quäntchen Glück.“ Der Heidelberger Leben-Achter liegt nun auf dem vierten Tabellenplatz hinter dem Crefelder RC, dem Alsterachter aus Hamburg und der Bonner RG und vor Offenbach.

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Am kommenden RBL-Wochenende in Krefeld wird sich die Saison dann entscheiden, zeitgleich werden jedoch sieben Ruderinnen der Stammmannschaft in Moskau bei den europäischen Hochschulmeisterschaften starten. Die Kernmannschaft wird daher aus den RBL-erfahrenen Ruderinnen Imke Ludwig (KRV), Stephanie Primus, Maria Hünecke, Anna-Lena Schatten (HRK), und Steuerfrau Miriam Höner (RG Wiesbaden-Biebrich) bestehen, die von Katlehn Rodewald, Kira Garbe, Nathalie Böck, Katharina Haase und Claudia Haußmann (HRK) unterstützt werden. „Es werden zwar für Krefeld einige Plätze umgesetzt, aber das bisherige Training stimmt mich zuversichtlich für die Rennen,“ zeigt sich Schlagfrau Imke Ludwig optimistisch.

In Moskau werden für die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Iris Mildenberger, Inken Töwe, Josefa Dengler und Laura Jensen im Frauen-Vierer-ohne und Katharina Fricke im leichten Frauen-Einer an den Start gehen. Ihre RBL-Kolleginnen Vera Dohmen und Lisa- Maria Bode werden mit Julia Johannsmeier und Ulrike Schwarz im Frauen-Doppelvierer die Farben des Karlsruher Instituts für Technologie hochhalten. Alle drei Boote haben sich in den vergangenen Wochen neben dem Training für den RBL-Achter auch intensiv in ihren Universitäts-Booten vorbereitet.

HRK-Frauen in der Ruderbundesliga wieder mit eingespielter Mannschaft

Hamburg. Am kommenden Samstag wird der Heidelberger Leben-Achter in Hamburg beim vierten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) über die Binnenalster sprinten.

Laura Jensen, Iris Mildenberger, Anna-Lena Schatten, Stephanie Primus, Maria Hünecke, Inken Töwe und Schlagfrau Katharina Fricke vom Heidelberger RK sowie Imke Ludwig, Lisa-Maria Bode und Vera Dohmen vom Karlsruher RV Wiking werden im von der Heidelberger Lebensversicherung AG gesponserten Achter rudern und freuen sich schon auf die Atmosphäre in der Hansestadt. An den Steuerseilen wird wieder Lisa Michaels sitzen, die ihre Mannschaft bereits am zweiten Renntag in Münster zum zweiten Platz angefeuert hat.

„Glücklicherweise konnten wir für die kürzeste Strecke auch unsere leichteste Steuerfrau gewinnen,“ erklärt Trainer Andreas Dorbach mit einem Augenzwinkern, „in Hamburg werden vom Start bis zum Ziel vielleicht 35 Schläge gefahren, da muss die Mannschaft das Boot wirklich schnell auf Maximalgeschwindigkeit bringen.“
Nicht nur die Strecke wird mit 280m kürzer sein als bei den RBL-Rennen zuvor, auch der Austragungsmodus wird sich ändern, da auf der Strecke am Neuen Jungfernstieg nur zwei Achter direkt gegeneinander fahren können. Statt maximal fünf Rennen zu absolvieren müssen die Teams diesmal bis zu sechs mal über die Strecke.

„Wir hatten bisher nie Probleme mit der physischen Leistungsfähigkeit, auch nicht gegen Ende der Renntage,“ zeigt sich Iris Mildenberger zuversichtlich, „wir werden wie bisher jedes Rennen vom Start weg mit vollem Druck fahren.“ Da alle Athletinnen für Hamburg bereits bei der RBL gestartet sind, hofft die Mannschaft, dass sie von ihrer Erfahrung profitieren und den fünften Platz vom letzten Renntag in Hannover verbessern kann. „Jetzt haben wir nochmal die Chance, mit einem eingespielten Team unsere Platzierung von Hannover zu steigern und unseren dritten Tabellenplatz gegen andere Mannschaften abzusichern,“ so Schlagfrau Katharina Fricke, „diese Chance sollten wir nutzen.“

Katharina Fricke

Viertelfinale verloren, fünften Platz gewonnen: Nur ein Hundertstel trennte die HRK-Frauen beim 3. Bundesliga-Renntag vom Halbfinaleinzug

von Katharina Fricke

Hannover. Der Heidelberger Leben-Achter erreichte am dritten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover den 5. Platz. Nach einer knappen Niederlage im Viertelfinale konnten die Ruderinnen nur noch im Kampf um die Plätze fünf bis acht eingreifen, wo sie aber letzten Endes den fünften Platz behaupten konnten.

Nach einer zufriedenstellenden Vorbereitung am vorherigen Wochenende in Heidelberg waren Lisa-Maria Bode und Vera Dohmen vom Karlsruher RV Wiking sowie Laura Jensen, Iris Mildenberger, Anna-Lena Schatten, Stephanie Primus, Maria Hünecke, Inken Töwe, Katharina Fricke und Steuerfrau Ines Funke vom Heidelberger RK zuversichtlich nach Hannover gefahren, um ihren zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Beim Zeitfahren startete der Achter wie bisher auch etwas träge mit Platz fünf in den Wettkampftag. „Wir brauchen anscheinend erstmal ein Rennen, um für die Sprintstrecke warm zu werden“, schmunzelte Lisa-Maria Bode. Das anschließende Achtelfinale gegen die Achter vom RV Rauxel und Heartlight Marburg wurde gewonnen.

Heidelberger Leben-Achter in Hannover

Im Viertelfinale ging es um den Einzug in die Finalrunde der besten vier Frauen-Achter jedoch gegen die Tabellenführerinnen vom Crefelder RC und die Bonner Rheinperlen. Letztere hatten an diesem Renntag mit einem dritten Platz beim Zeitfahren gezeigt, dass sie wieder ein heißer Kandidat auf die Medaillenränge sind. Alle drei Boote explodierten aus den Startblöcken und waren auf der Strecke nicht bereit, den Gegnern irgendeinen Vorteil zu überlassen. Im Ziel lag das Feld immer noch dicht beieinander, jedoch hatten die Krefelderinnen einen Luftkasten Vorsprung und auch die Bonner RG hatte mit einem starken Endspurt ihren Bugball eine Hundertstel Sekunde vor dem Heidelberger Leben-Achter über die Ziellinie geschoben. „Schade, dass wir nach einem extrem guten Start und dreißig Spurtschlägen auf den letzten Metern nicht mehr ganz exakt zusammen gerudert sind“, beurteilte Vera Dohmen direkt danach das Rennen. „Das hat uns vermutlich die Hundertstel gekostet und ist für die nächsten Rennen noch verbesserungsfähig.“

Drei Stunden nach dem verlorenen Viertelfinale musste die Mannschaft wieder auf den Maschsee, um gegen Rauxel, Essen und Offenbach um Platz fünf bis neun zu kämpfen. Im Halbfinale konnte sich der Heidelberger Leben-Achter bei auffrischendem Wind etwas unsauber gerudert gegen den startstarken Achter vom RV Rauxel durchsetzen, wenn auch nur mit einem knappen Bugkasten Vorsprung. Für das Finale gegen Essen schien Trainer Andreas Dorbach jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben seine Mannschaft anzuspornen, und Heidelberg konnte die Gegnerinnen aus dem Ruhrgebiet mit einer Bootslänge schlagen. „Das war ein Rennen wie wir es fahren wollten, vom Start bis zum Ziel gemeinsam gefahren“, freute sich Vera Dohmen über die Steigerung.
„Es ist schwierig, sich nach einer knappen Niederlage wie gegen Bonn nochmal für die nächsten Rennen zu motivieren und beim Kampf um die Platzierung wieder Alles zu geben. Daher bin ich zufrieden mit der Mannschaft und jeder einzelnen Ruderin, dass sie in dieser Position ihre Leistung abrufen konnten“, so Trainer Andreas Dorbach nach dem letzten Rennen.

Die Mannschaft war zwar etwas unzufrieden mit dem fünften Platz, da sie damit unter den Erwartungen und auch Möglichkeiten geblieben war. Aufgrund der guten Ergebnisse der vorherigen Renntage und Platzierungen der direkten Gegner um die Tabellenplätze aus Bonn liegt der Heidelberger Leben-Achter jetzt auf dem dritten Tabellenplatz von 18 Achtern der 1. Frauen-Bundesliga.

von Jonas Binding – mit Informationen aus dem RBL-Liveticker

Der Bundesliga-Frauen-Achter des HRK, der Heidelberger Leben-Achter, kam im heutigen Viertelfinale in Hannover nur zwanzig Zentimeter hinter dem Tabellenführer Crefeld und eine Hundertstelsekunde hinter den Frauen aus Bonn ins Ziel. Durch diese starke Konkurrenz reichte es, nach einem weiteren Laufsieg diesmal nur für Platz 5 der Tages-Tabelle.

Ein ausführlicher Bericht folgt;

Heidelberger Leben-Achter will seinen zweiten Tabellenplatz behaupten

von Katharina Fricke

Am kommenden Wochenende wird der Heidelberger Leben-Achter beim dritten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover an den Start gehen. Im Rahmen des Maschsee-Festes wird die RBL wieder Rudern auf hohem Niveau und spannende Rennen in das Herz der Stadt Hannover und die Mitte Deutschlands holen. Der RBL-Neuling aus dem Süden will dann unter lautstarker Anfeuerung der Zuschauer zeigen, dass die bisherigen Erfolge kein Zufall waren: Beim zweiten Renntag in Münster hatten die Heidelberger Frauen ihre Chance genutzt, die Silbermedaille gewonnen und sich auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Jetzt ist die Mannschaft des Heidelberger Leben-Achters heiß auf weitere Rennen.

Zwei Plätze im Achter werden für die Rennen in Hannover neu besetzt: Ines Funke, sonst mit Schlagfrau Katharina Fricke im leichten Doppelzweier unterwegs, wird vom Steuerplatz aus ihre Mannschaft fünfmal über die 350-Meter-Sprintstrecke steuern und anfeuern, bis an die Grenzen des Möglichen zu gehen. Josefa Dengler, die dieses Jahr in Heidelberg Riemenrudern lernte, gibt in Hannover ihr Debüt in der RBL. “Josefa hat sich physisch wie technisch in der Saison gut entwickelt und bekommt daher am Wochenende ihre Chance” erläutert Trainer Andreas Dorbach die Veränderung auf der Backbordseite des Heidelberger Leben-Achters. Außerdem wieder mit im Boot vom Heidelberger RK sind Inken Töwe, Maria Hünecke, Stephanie Primus, Anna-Lena Schatten, Iris Mildenberger und Laura Jensen. Auch Vera Dohmen und Lisa-Maria Bode vom Karlsruher RV, die für ihre Siege bei den Baden- Württembergischen Meisterschaften im Einer und Doppelvierer einen Ausflug in die Skull-Bootsklassen genossen haben, werden wieder mit in den Achter steigen.

Die Mannschaft wird so mit altbekannter Stärke und großer Motivation an den Start gehen. Obwohl das Finale in Münster gegen den Tabellenersten vom Crefelder RC noch fehlende gemeinsame Mannschaftskilometer und leichte technische Defizite aufgezeigt hatte, ist Trainer Andreas Dorbach zuversichtlich. „Wir konnten uns für Hannover in den entsprechenden Besetzungen auf die RBL-Rennen vorbereiten, daher bin ich zuversichtlich, dass die Mannschaft zusätzlich zu ihrem physischen auch ihr technisches Leistungspotenzial abrufen wird.“ Das Ziel ist daher, mindestens die Form, wenn nicht die aufsteigende Tendenz der letzten Regatten beizubehalten.

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