Januar 2012


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Präsident Holger Xandry eröffnete vor rund 150 Mitgliedern und Freunden des Vereins den Neujahrsempfang 2012. Dabei konnte er eine überaus positive Bilanz des vergangenen Jahres ziehen. Mit vier deutschen Meisterschaften gewannen die Rugbymannschaften des HRK 2011 alle möglichen Titel. Christopher Herpel und Bastian Faralisch errangen für die Ruderer zwei deutsche Meisterschaften. Dazu gesellten sich Erfolge bei U23 Weltmeisterschaften sowie Baden-Württembergischen,- Hochschul- und Sprintmeisterschaften. Viel Arbeit für den Vorstand des HRK, der allen Siegern im Rahmen des Empfangs ein Präsent des Vereins und die begehrten Ehrennadeln überreichte. In seiner Laudatio bedankte sich der Präsident ganz besonders bei den beiden Großsponsoren Heidelberger Leben und Caprisonne. Mit Unterstützung der Heidelberger Lebensversicherung konnte der Frauen-Achter des HRK die Ruderbundesliga mit einem beachtlichen 4. Platz beenden. Caprisonne und die Wild-Rugby-Akademie trugen einen ordentlichen Teil dazu bei, dass der Klub 2011 der erfolgreichste Rugbyverein Deutschlands werden konnte. Dass das so bleibt, erklärte der Präsident zum Ziel für die neue Saison und versprach, dass alle Beteiligten weiter an einem Strang ziehen werden.

Beim Ergo-Cup Rhein-Neckar ging es Schlag auf Schlag

Ludwigshafen. (jb/kf/df) Bei 59 Starts der Heidelberger Ruderer beim Ergo-Cup Rhein-Neckar in Ludwigshafen waren der HRK-Ruderer Bastian Faralisch sowie die Frauen des Heidelberger Leben-Achters besonders erfolgreich.

Bastian Faralisch siegte bei den Junioren (17/18 Jahre) über 2000 Meter in einer hervorragenden Zeit von 6 Minuten 14,4 Sekunden, die ihn auf den 3. Platz der Deutschen Indoor- Rangliste brachte. Mit dieser Zeit machte er auch den ersten Schritt für eine weitere Einladung zur Sichtung und Qualifikation im Rahmen der Deutschen Junioren-Nationalmannschaft. Im 350-Meter-Sprint der Junioren siegte Bastian Faralisch darüber hinaus mit 55,6 Sekunden – diese Zeit hätte selbst in der offenen Altersklasse der Männer in einem sehr dichten Feld zum zweiten Platz gereicht.

Die Frauen des Heidelberger Leben-Achters erreichten insgesamt zwei erste und drei zweite Platzierungen.

Im Achter-Sprintrennen der Männer wertete die HRK-Mannschaft um Stefan Schilling in Renngemeinschaft mit dem Mannheimer RV Amicitia hinter Frankfurt und Ludwigshafen und erreichte so Platz 7 der Deutschen Rangliste. Dieser Achter hatte sich in den vergangenen Monaten desöfteren zu gemeinsamen Trainingsfahrten getroffen, um in der Saison 2012 gemeinsam einige besondere Achterrennen zu bestreiten. Als Ersatzleute sind hier Dirk Faralisch und der Junior Bastian Faralisch mitangetreten.

Lisa Gutfleisch (Jahrgang 1999) und David Geldbach (1998) vom HRK konnten sich in ihren 1000-Meter-Rennen durchsetzen, Frithjof Fleischhammer (1999) erreichte Platz 2. Bei den Juniorinnen 15/16 Jahre kam Caroline Böck für den HRK auf Platz 3.

Dirk Faralisch erreichte in der Altersklasse 40-49 Jahre mit 3 Minuten 1,2 Sekunden über 1000 Meter den 4. Platz der Deutschen Indoor Rangliste, hinter dem nun führenden und amtierenden Ergometerweltmeister Joachim Ringer.

Im Studenten-Rennen über 1000 Meter mussten sich Stefan Schilling und Thomas Koch nur einem Ruderer aus Tübingen geschlagen geben.

Auch die vom HRK betreuten Schulruderer konnten einige Erfolge einfahren, so die KFG-Schülerinnen im Vierer, Juliane Faralisch, Cassandra Süß, Annika Reimers und Anais Kramer sowie, der Jungen-Vierer der Freien Schule LernZeitRäume Dossenheim mit Manuel Wolf, Jonathan Timmel, Justus Baust und Jonah Solberg, die die KFGler Moritz Martin, Sokrates Herzhauser, Anton Hentzelmann und Leon Eberleh auf den zweiten Platz verwiesen.

„Ready – Attention – Row“: Zwei erste, drei zweite Plätze und guten Zeiten über Kurz- und Mittelstrecken beim Ergo-Cup Rhein-Neckar in Ludwigshafen

von Katharina Fricke

Die Frauen des Heidelberger Leben-Achters starteten am vergangenen Samstag in mehreren Rennen beim diesjährigen Ergo-Cup Rhein-Neckar und gleichzei­tig vierten Lauf der Indoor-Rowing-Serie in Ludwigshafen. Die erste Platzierung er­reichte Anna-Lena Schatten, die in der offenen Klasse der Frauen über 2000m ein starkes Rennen mit einer Zeit von 7:09.0 Minuten fuhr. Sie wurde nur knapp geschlagen von Anna-Maria Götz vom Mainzer RV, die 9/10 Sekunden schneller war. „Ich war wirklich positiv überrascht von der großen Anzahl der Teilnehmer und der Zuschauer in der Halle, die Atmo­sphäre war toll,“ stellte Anna-Lena nach ihrem Rennen fest. „Das Rennen war anstrengend, aber weniger als befürchtet und ich bin daher zufrieden.“ Katja Butterbach musste ihrem schnellen Anfangstempo 500 m nach dem Start Tribut zollen und wurde bei ihrem ersten 2000m-Rennen 10. Bei den Leichtgewichten hingegen drehte sich die Reihenfolge der Vereine auf den ersten beiden Plätzen um, denn Katharina Fricke konnte sich mit 7:23.6 gegen Charlotte Arand (Mainzer RV) und Flora Duchow (Rüsselsheimer RK) durchsetzen und gewinnen.

Die Mannschaft des Heidelberger Leben-Achters in Ludwigshafen nach ihren Rennen (v.l.n.r): Anna-Lena Schatten, Iris Mildenberger, Sofia Habicht, Constanze Linnebach, Andreas Dorbach (Trainer), Laura Jensen, Inken Töwe, Katja Butterbach, Eva-Maria Wachter und Katharina Fricke. Die Mannschaft des Heidelberger Leben-Achters in Ludwigshafen nach ihren Rennen (v.l.n.r): Anna-Lena Schatten, Iris Mildenberger, Sofia Habicht, Constanze Linnebach, Andreas Dorbach (Trainer), Laura Jensen, Inken Töwe, Katja Butterbach, Eva-Maria Wachter und Katharina Fricke.

Nach zwei Stunden Pause gingen Anna-Lena und Katharina auch bei den Sprint-Rennen über 350m an den Start. Anna-Lena schien an diesem Tag ein Abonne­ment abgeschlossen zu haben, denn sie wurde auch bei diesem Rennen Zweite, diesmal hinter ihrer ehemaligen Vereinskameradin Sofia Habicht (RG Waiblin­gen). Beide fuhren fantastische Zeiten, jeweils 1:04.3 und 1:05.0 über die 350m. Zur selben Zeit gest­artet konnte Katharina ihren Sprint-Sieg von 2010 bei den Leichtgewichten wiederholen. Außerdem startete Eva-Maria Wachter bei den Studentinnen über 1000m, welches sie in einer guten Zeit, jedoch mangels Gegenmeldung außer Konkurrenz beendete.

Das Achter-Rennen gegen den Mainzer RV zum Abschluss versprach eine erste Standortbestimmung für die Saison. Nach mehreren krankheitsbedingten Ummel­dungen gingen Iris Mildenberger, Katja Butterbach, Anna-Lena Schatten, Eva-Maria Wachter, Katharina Fricke, Laura Jensen und Inken Töwe (Heidelberger RK) gemeinsam mit Sofia Habicht (RG Waiblingen) an den Start. Beide Achter lagen auch während des ganzen Rennens nah beieinander, der Mainzer RV ging jedoch am Ende mit eine halbe Sekunde vor den Frauen des Heidelberger Leben-Achters als Sieger hervor. Mit den Zeiten von 1:09.0 und 1:09.5 belegen Mainz und Heidelberg jetzt Platz eins und zwei der Rangliste, wobei noch der letzte Ergo-Cup in Kettwig in zwei Wochen abzuwarten ist.

Kurz vor dem Start zum Frauen-Achter wartet der Heidelberger Leben-Achter auf das Signal zum Losfahren. Kurz vor dem Start zum Frauen-Achter wartet der Heidelberger Leben-Achter auf das Signal zum Losfahren.

Als Belohnung für die Erfolge der vergangenen Saison und den Wettkampf tags zuvor wurden am Sonntag die Frauen des Heidelberger Leben-Achters für ihre Leistungen der letzten Saison 2011 im Bootshaus des Heidelberger RK geehrt. Jetzt freuen sich die Frauen des Heidelberger Leben-Achters schon wieder auf die nächste Saison und ihren ersten Wasserstart beim Heineken Roeivierkamp im Amsterdam.

Ehrung des Heidelberger Leben-Achters beim Neujahrsempfang des Heidelberger RK Ehrung des Heidelberger Leben-Achters beim Neujahrsempfang des Heidelberger RK

Weitere Informationen zum 5. Ergo-Cup Rhein Neckar:
http://www.regatta-ma.de/index.php/ergocup.html

Auch ohne Renntage sind die Ruderinnen gut beschäftigt im Wintertraining und bei Ruderergometer-Rennen: Bis zum Start der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) im Juni dauert es noch etwas, aber der Heidelberger Leben-Achter befindet sich mitten in der Saisonvorbereitung. Um die Renntage mit fünf oder mehr Rennen zu überstehen, brauchen die RBL-Athletinnen gute Grundlagenausdauer. Daran arbeitet die Mannschaft im Januar im gemeinsamen Langlauf-Trainingslager in Pontresina/ Schweiz und beim ersten gemeinsamen Wassertraining am Wochenende auf dem Neckar.

Aber auch im Winter werden Rennen gefahren: Am kommenden Samstag wird der Ergo-Cup Rhein-Neckar, Teil der deutschen Indoor-Rowing-Serie in Ludwigshafen stattfinden. Die Ruderergometer-Wettkämpfe dienen im Winter zur Standortbestimmung und Kräftemessen, wenn nur wenige Wettkämpfe auf dem Wasser veranstaltet werden können. So werden an mehreren Wettkämpfen und Austragungsorten in ganz Deutschland die nationalen Ruderergometer-Meisterschaften und viele weitere Rennen ausgetragen. Der Heidelberger Leben-Achter ist in Ludwigshafen mit mehreren Athletinnen des Heidelberger Ruderklub vertreten: Über die olympische Distanz von 2000 m starten Anna-Lena Schatten, Constanze Linnebach, Katja Butterbach und Maria Hünecke in der offenen und Katharina Fricke in der Leichtgewichts-Klasse (bis 59 kg) in einem eindrucksvollen Meldefeld von insgesamt 16 Frauen. Über 1000 m wird Eva-Maria Wachter bei den Studentinnen antreten, die seit dem Herbst mit der Mannschaft trainiert. Anna-Lena Schatten und Katharina Fricke wollen außerdem über die Kurzstrecke von 350 m mitfahren. Letztere siegte bereits 2010 über diese Distanz bei den Leichtgewichten, gemeinsam mit Anna-Lena ist diesmal vielleicht der Doppelsieg möglich.

Zum Finale tritt die Mannschaft nochmals gemeinsam im Frauen-Achter-Rennen über 350 m gegen den Mainzer RV an. Hierbei muss nicht jede einzelne allein die Strecke bewältigen, sondern es wird gleichzeitig gestartet und gemeinsam die Summe der Einzelstrecken, 2800 m gerudert. Wie auch im Achterrennen auf dem Wasser wollen die Heidelberger Ruderinnen möglichst gemeinsam als schnellste über die Ziellinie fahren.

Katharina Fricke

Weitere Informationen zum 5. Ergo-Cup Rhein Neckar:
http://www.regatta-ma.de/index.php/ergocup.html

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